Alexander-von-Humboldt-Schule

Mittelstufenschule der Universitätsstadt Gießen



Geschichte und Namensgebung

 


Der Namensgeber unserer Schule, Alexander von Humboldt, wurde am 14. September 1769 in Berlin geboren, wo er auch am 6. Mai 1859 verstarb. Goethe rühmte seine Vielseitigkeit. Er war Naturforscher, Geograph und Forschungsreisender. Nach ihm wurden eine Meeresströmung, mehrere Städte und Ortschaften, Gebirge in der Antarktis und Asien, Berge, Tierarten, Pflanzen u.v.m. benannt. Als Mitbegründer der Geographie als Wissenschaft, durch seine Erkenntnisse in der Biologie, aber auch aufgrund seines Eintretens gegen Sklaverei und Kolonialismus beeinflusst er bis heute den Fachunterricht in den Schulen. 
Wissen und Erkennen waren für ihn die Freude und Berechtigung der Menschheit (Kosmos, Stuttgart 1845, Band 1, S. 36). So war es ihm ein tiefes Bedürfnis die Welt im Rahmen seiner Forschungsreisen zu erkennen, entdecken und auch zu vermessen, die ihn nach Lateinamerika, in die USA und nach Zentralasien führten. Seine Werke Ansichten der Natur und Kosmos erlangten in Deutschland außerordentliche Beliebtheit. Humboldts Ansehen in Wissenschaft und Gesellschaft spiegelte sich in Titeln wie der zweite Kolumbus, wissenschaftlicher Wiederentdecker Amerikas, Wissenschaftsfürst und der neue Aristoteles wieder.